1. Runde UWR Staatsmeisterschaft 2016

22.10.2016

STAATSMEISTERSCHAFT: GRAZ NACH ERSTER RUNDE AUF PLATZ ZWEI.

1. Runde UWR Staatsmeisterschaft 2016
Foto:_graz.uwr.at

Die erste Grazer Mannschaft konnte sich am Samstag, dem 22.10. den zweiten Platz
sichern, leider blieben die Spieler gegen die Titelverteidiger aus Wien aber
erfolglos. Bei der Staatsmeisterschaftshinrunde in Salzburg traten auch zwei
Damenteams an.

 

In den letzten Jahren erkämpfte sich die Unterwassser-Rugby Mannschaft des STC Graz wiederholt die Silbermedaille der österreichischen Staatsmeisterschaften. Nach der Hinrunde der aktuellen Saison ist der zweite Platz wohl weiterhin gesichert.
Erster Gegner war die Mannschaft des EKUS aus Kärnten. Da Graz eingespielter auftrat, konnte das Match - klarer als in den Jahren zuvor - gewonnen werden. Das Resultat von 9:1 spiegelt dabei auch die Stärke im Angriff und im Torabschluss wieder. Bedingt durch Krankheitsausfälle in den Grazer Reihen gab Irfan Šehić bei diesem Spiel sein Staatsmeisterschaftsdebut mit nur wenigen Monaten Trainingszeit: "Für mich war das eine super Erfahrung, mal den Spielstil anderer Mannschaften kennenzulernen. Bin jetzt hochmotiviert weiter zu arbeiten!". Auch für den Trainer Thomas Schenkeli stimmt das Resultat: "Sechs verschiedene Spieler haben sich in die Torschützenliste eingetragen. Das ist sehr erfreulich."
In der zweiten Liga trafen die Grazerinnen (STC Graz 2) auf den UWRC Wien 3. Die Gesamtleistung des eingespielten Wiener Teams überwog jedoch die individuell teils stärkeren Grazerinnen, daher gingen beide Partien an die Damen des UWRC Wien. Die Kapitänin Julia Braunegg resümiert: "Mit einer jungen Mannschaft haben wir stark gekämpft. Es ist Potenzial da, gleichzeitig haben wir in der Nachwuchsarbeit noch viel zu tun."

Das Spiel UWRC Wien 1 gegen STC Graz 1 sollte am Ende des Ligatages den österreichischen Herbstmeister bestimmen. Die Titelverteidiger aus Wien zeigten schon von Beginn ihre Überlegenheit. Obwohl die Grazer auch einige gute Torchancen hatten, wurde die Partie klar 0:7 verloren. "Wir konnten den Wegfall von fünf Stützen der Mannschaft (Ribitsch Georg, Seewald, Neunteufel Leo, Fickert und Schuster) auf so hohem Niveau nicht kompensieren." meint Trainer Schenkeli, merkt jedoch an: "Die Geschwindigkeit des Spiels war bei beiden Mannschaften sowohl in der Offensive als auch in der Defensive eine sehr hohe - das ist der Weg, den wir weiter gehen müssen. Hier wächst gerade eine neue Generation an STC Spielern heran, die noch über
viele Jahre gemeinsam erfolgreich sein und Spaß haben wird."